Samstag, 5. Juli 2008

reiseroute

hier ein kleiner überblick:


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tag 16, 25.11. - boston, rückflug,

mit ankunft am bostoner flughafen setzt plötzliches unwohlsein ein. bevor der jumbo richtung charles de gaulle startet hat der noro-virus den ganzen körper im griff. ohne worte.

tag 21, 24.11. - boston, new england aquarium, museum of science, boston symphonic orchestra

der letzte tag der reise. noch einmal alles mitnehmen. vormittags ins new england aquarium mit dem riesigen zylinderförmigen becken in der mitte. im anschluß ins museum of science. auch hier ist wirklich alles toll gemacht. es ähnelt alles mehr einem wissenschaftlichem erlebnispark mit viel animation – ohne aber dabei die sachlichkeit vermissen zu lassen.
und dann der höhepunkt des abends. konzertbesuch beim boston symphonic orchestra - smetana. tolles konzert. begeistertes publikum. standing ovations. ein fulminater abschluß.
zurück im hotel bier und wiskey an der bar. koffer packen.

tag 19, 23.11. - boston, freedom trail, museum of fine arts

der obligatorische freedomtrail steht an. wirklich interessant und toll vom historischen führer dargeboten. gerade nach dieser führung inklusive aller kleinen anekdoten um paul revere und alle seine mitstreiter gefällt mir die stadt noch viel besser. zum mittag essen gibt es fettiges von der strassenecke. unglaublich gut.



weiter geht es in das museum of fine arts. beeindruckend ohne frage. ich bin mit boston als letztem stop der reise mehr als zufrieden. die gesamte stadt gefällt, hat genau das richtige maß zwischen riesig und überschaubar gefunden und mutet einfach anders als andere amerikanische stäfte an. vielleicht sind es die iren.

tag 18, 22.11. - boston, thanksgiving

ein wahrer festtag. im hotel ein unverschämt maßloses thanksgiving buffet. aber lecker. danach weiter rundgang durch ganz boston. bin mehrere stunden unterwegs und komme – wie ich abends auf dem stadtplan nachvollziehe – eigentlich in der ganzen stadtt herum. boston common, fenway park, die piers, financial district und natürlich beacon hill.
somit erklärt sich auch die müdigkeit. genau das richtige an thanksgiving. das fernsehprogramm ist dank hbo gut und man kann einfach ein wenig durchhängen – ohne schlechtes gewissen. und im fernsehen überschlagen sich die berichte für den bevorstehenden black friday – dem verkaufsstärksten tag im amerikanischen handel. wir erinnern uns: besessen von konsum. handelsketten preisen kleine posten zu unglaublichen spottpreisen an. notebooks für 200 dollar, fernseher für 100 und immer so weiter. und alle spielen mit. campen vor einem supermarkt nicht ausgeschlossen. mit leuchtenden und blinkenden schriftzügen vor den augen dämmere ich weg: discount, discount, discount....

tag 16, 21.11. - boston, harvard

runter von der halbinsel und schnell die letzten meilen richtung boston hinter sich gebracht. die fahrt verläuft problemlos und auch in der innenstadt boston´s gibt es erstaunlicherweise kaum orientierungsprobleme. ich statte harvard einen besuch ab. und hätte ich die wahl wäre sie wohl auf yale gefallen. harvard ist nicht wneiger imposant – dennoch vermag es yale die idee einer ivy league universität ein bißchen perfekter zu verkaufen.



check in im “boston park plaza”. angemessen würde ich einmal sagen. die hotelrecherche hat sich in jedem fall gelohnt. da die garagen unverschämt teuer sind gebe ich mein auto direkt im hotel bei hertz ab.immerhin bin ich mitten in der stadt. von daher gibt es selbst in amerika keinen bedarf für ein auto.

damit ist alles organisatorische erledigt und ich kann mich dem letzten stop meiner reise widmen. also raus in die stadt. boston gefällt direkt auf anhieb. europäisch. im vergleich zu anderen städten wirklich überschaubar. es hat die richtige größe um in den kommenden drei tagen wirklich viel zu sehen.

tag 15, 20.11. - cape cod, national seashore, provincetown

es ist kalt. und es regnet. zumindest am morgen. der heutige plan sieht die rundfahrt auf cape cod vor. und zwar bis nach provincetown. los geht es mit obligatorischer cafe und snack versorgung an der tankstelle. das wetter ist soweit recht ungemütlich – aber aus dem inneren eines autos ist alles ein wenig relativ.

an den langen stränden angekommen kann sich der himmel nicht recht zwischen sonne und regen entscheiden. die zeit nutze ich zu einem gang ans wasser. wunderbar. ich kann mir lebhaft vorstellen was die urlauber hier in den sommermonaten so sonderlich gut gefällt. der einsetzende regen treibt mich wieder ins auto. gemütliche fahrt nach provincetown.

der stadt scheint ihr ruf als hauptstadt der schwulen und lesben zu gefallen. regenbogen farben überall. und leider immer noch schlechtes wetter. der besuch fällt kurz aus. rückfahrt durch die dünen und eine kleine irrfahrt zurück nach falmouth.

tag 14, 19.11. - cape cod, falmouth, martha’s vineyard

kurze fahrt nach falmouth und dort direkt auf die fähre hinueber nach martha’s vineyard. das wetter ist schon bei der hinfahrt bescheiden und schlägt dann auf der insel völlig um. immerhin kommen so ein paar tolle bilder zustande. die rückfahrt findet dann gegen 2 schon fats in vollkommener dunkelheit statt. auch ein erlebnis. schön war es dennoch.martha´s vineyard in 30 minuten. endlich wieder meer.



falmouth selber ist eine netter kleiner ort in dem man sich locker ein paar stunden die zeit vertreiben kann. nachdem die zeit dann wirklich auch vertrieben wurde folgt der check in ins admiral inn. eine zimmer groß wie eine scheune – aber weitaus komfortabler. tagesabschluß: essen auf der mainstreet. wunderbar. gute nacht.

tag 13, 18.11. - newport rhode island, cliffwalk, mansions

ein schöner tag, strahlender sonennschein. autoschluessel liegt sicher im zimmersafe. bloß die nummer nicht vergessen…
frühstück und der übliche bagel wahnsinn: welcher bagel, mit oder ohne fett, geschmack, jelly, toasted, roasted und so weiter. geschafft. in die sonne am pier setzen. cafe trinken. dann aufbruch zum cliff walk. wirklich entspannend und toll. wahnsinnige anwesen. prachtvolle straßen. hier kann man ferien machen. erinnert alles ein wenig an die schloesser der loire…was will man auch anderes machen wenn man keine eigene geschichte hat. man leiht sich welche.



nach mehrstündigem auslauf nachmittags lunch und hbo im hotel schauen. auch schön. morgen auf nach cape cod.

tag 12, 17.11. - newport, rhode island

relativ früh und unausgeschlafen ( stromausfälle im motel) geht es weiter nach osten, ziel ist newport. die fahrt ist recht kurz, die entfernungen nehmen langsam ab und es fährt sich entspannt. nach dem check in im newport harbour inn & marina erst einmal ganz große augen bei alexander. er steht neben dem weißen blitz und schaut mit traurigem blick den auf dem fahrersitz liegenden schlüssel an. aber amerikanische freundlichkeit hilft immer weiter und so knackt mir der hausmeister vom hotel einfach mal schnell mein auto. es sieht so leicht aus. und ist es auch. warum benutzte ich eigentlich schlüssel.
newport ist klasse, wie urlaub auf sylt. nur etwas mehr meer. rundgang, schwimmen im hotel und diner im red parrot. man merkt langsam warum es sich hier die schönen und reichen gutgehen lassen.

tag 12 - 16.11. new haven, yale

sonne. tolles wetter. auf in die stadt. überall ivy league universität. in der ganzen stadt. klasse. beeindruckend. der ruf einer kaderschmiede wirkt glaubhaft. um 10 uhr dann die große campus tour. unser studentischer führer ist komplett yale brain-washed. er wird es in der echten welt später einmal schwer haben. colleges, hörsäale, prachtvolle und riesige bibliotheken, untergrund basketball felder - was will das studentenherz mehr.



das war eigentlich auch schon der ganze tag. habe mich nur auf dem campus und in den museen herumgetrieben. peabody museum mit gigantischen urzeit skeletten, museum of british art und so weiter. sehr spannend.



und überall poster und plakate fuer das morgige spiel: college football harvard vs. yale. go yale - beat harvard! so viel sei verraten. harvard hat yale ziemlich vernichtet. ein guter tag zum abreisen.

tag 11, 15.11. - brattleboro, new haven

und tatsächlich hat sich das frühe aufstehen auch einmal nicht gelohnt. es regnet. und wie. der tag ist eigentlich schon um 9 uhr morgens gelaufen. also ab ins auto und auf die interstate richtung new haven. um halb elf fahre ich einfach mal bei einer gigantischen mall ab. amerikaner sind konsum besessen. vielleicht merken sie aber auch einfach nicht, dass sie immer die gleichen sachen in den immer gleichen läden kaufen. und alte menschen. überall. der ganze food court ist voll mit ihnen. und alle rascheln mit ihren coupons und sonstigem zeug rum. raus hier.
und weil es immer noch schuettet wie wahnsinnig fahre bei springfield noch einmal ab: die basketball hall of fame. der sportlerhimmel für couch potatoes. und meine füße haben fasst die selbe grösse wie die der grossen nummer 23, his airness michael jordan. beim dunken in der angeschlossenen sporthalle konnte ich allerdings nicht so glänzen. was soll’s.
ankunft in new haven. regen. kurz in die stadt. regen. zurueck ins motel. regen. essen gehen. regen. schlafen. regen. nächster morgen: sonne!

tag 10, 14.11. - brattleboro, green mountains, vermont

ein reisetag steht an. aufbruch in burlington und dann richtung süden über die route 100, entlang der green mountains. wieder einmal beeindruckend. und trotzdem bin ich das letzte stück nach brattleboro auf der interstate gefahren. keine lust mehr auf autofahren gehabt. check in in der econolodge und nachmittags lunch in einem ziemlich originellen diner in brattleboro. ich glaube die bedienung war auf koks. schlechtes koks.



die stadt selber besticht durch extreme hippie dichte. wirklich lustige geschäfte und originelle typen ziehen hier ihre kreise. abends im ältesten kino der stadt gewesen (es gibt nur eins) - tolles gebäude und viel prunk. der film: darjeeling ltd. - sehr zu empfehlen. morgen weiter nach new haven. go yale - beat harvard!

tag 9, 13.11. - university of vermont, burlington

wieder einmal ein wenig früher aufgestanden und hinein nach burlington. schönes wetter, sonnenschein. zuerst steuere ich das kunstmuseum der universität an, mitten auf dem campus. der hat sogar in dem kleinen städtchen gewaltige ausmaße. und das museum ist auch klasse - ein ziemlich wilde mischung, sehr spannend.



danach ein rundgang über den campus. hier hätte ich es auch als student ausgehalten. die uni eigene mini-mall beeindruckt. kein frage. ein sandwich gekauft und von der uni verabschiedet. runter an den see und in der sonne eine verspätete lunchpause gemacht. danach geht’s in eine mall. da muss man gestärkt sein.
dummerweise war eine ausfahrt vor der mall ein riesiger barnes & noble. da musste ich mal reinschauen. und bin geblieben. habe noch einen cafe getrunken. und ein buch gekauft. und neue bücher müssen angelesen werden, daher auf dem weg noch was zu essen besorgen und dann ab ins hotel. war ja ohnehin schon fast dunkel…

tag 8, 12.11. - kancamagus highway, burlington

fast im morgengrauen frühstücke ich im bagel house. cafe und bagel with cream cheese n’ jelly. lecker. ab ins auto und in den kancamagus highway einfahren. wirklich eine tolle landschaft und eine tolle strasse. ich bin nicht ausgestiegen um fotos zu machen - es war zu kalt und ich zu faul. ehrlichkeit muss sein.



danach wieder auf die 2 west und rein nach vermont bei st. johnsbury. ziemliche bilderbuchstrecke. allerdings bin ich dann doch das letzte stueck nach burlington auf der interstate gerollt. einchecken in der travelodge und ab in die stadt. überall studenten, junge menschen, und vor allem: fussgänger. und noch etwas: fussgängerzonen. das sehe ich zum ersten mal hier. hier könnte ich es mir auch gut als student vorstellen. an der university of vermont.
abends gabs einen besuch im kino und vorher ein sub in der stadt. neben mir im kino saß die wohl beleibteste frau die ich seit langem gesehen habe - zumindest in vermont. und sie hatte grossen hunger. ich hab mir nicht wie sieht noch den abspann angeschaut und kann daher nicht genau sagen ob sie es aus dem kino geschafft hat. gott schütze sie.

tag 7 - 11.11., bar harbor, white mountains, kancamagus highway, lincoln

das letze frühstück in bar harbor und check out. es ist klirrend kalt und es herrscht strahlender sonnenschein. ich bin schon wieder so früh unterwegs. ich überrasche mich stetig selbst. von der insel runter und richtung bangor. dort geht’s auf die route 2 west, ich habe also den nördlichsten punkt der reise bereits passiert. in der ferne tauchen schon berge auf, es wird hügeliger.
dann taucht der mt. washington auf und meine route führt mich einmal herum und dann südlich nach lincoln. ziel ist die „kancamagus motor lodge“ direkt an der einfahrt zum kancamagus highway. mit dem werde ich morgen starten und das letzte wegstück nach burlington beginnen.
und abends dann die grosse erkenntnis: mcdonald’s schmeckt wirklich überall auf der welt gleich. wie machen sie das bloß.

tag 6, 10.11. - bar harbor, acadia national park, sand beach

und weiter geht’s. wieder frühes aufstehen. allerdings dieses mal ohne frühsport. es ist ungemütlich und kalt. keine sonne mehr. gut das schon ein paar bilder im kasten sind. frühstück, mütze auf und fahrt nach sand beach. origineller name. ich weiss. der strand hält auch was der name verspricht - wer hätte das gedacht.



es weht ein ordentlicher wind und ich gehe erst einmal 1h nordwärts den ocean path um klippen und brandung aus der nähe zu betrachten.



danach zurück und südlich vom sand beach einstieg in den head trail. richtig gehoert: einstieg. eine kleine kletterpartie. richtig toll. das miese wetter stört nicht mehr. frischluft satt.
nach ein paar stunden geht es auf einen burger nach northeast harbour und dann zurück ins hotel. ausruhen. kalte luft und wind machen müde. dann abendessen im „reading room restaurant“. sehr nett. hummersuppe, zwischengang, sirloin steak und hummer, cheesecake, cafe - ordentlich und sehr lecker. ab ins bett.

tag 5, 9.11. - bar harbor, acadia national park, mt. cadillac, jordan pond,...

um halb sieben bin ich heute aufgestanden - der helle wahnsinn. strahlender sonnenschein und meeresrauschen. laufschuhe an und eine runde durch die huegel, danach ein erschreckend reiches frühstück. viel mehr als das standard continental angebot. unddas ganze mit tollem blick auf mehr.



los gehts auf den mt. cadillac. natürlich mit dem wagen. ist man nicht mit lästigem laufen beschäftigt lässt sich die natur viel bewusster wahrnehmen. tolle strasse, hätte ich ein fahrrad und die kondition - ein traum. und oben auf dem gipfel gehts weiter. tolles wetter - kein nebel wie bei johannes und peter (ein kleiner seitenhieb). ein landschaftsfotograph ist geboren . die speicherkarte füllt sich schnell und verspricht dia abende für daheimgebliebene. aber schön ist’s.
runter vom berg und ab zum jordan pond und die grosse runde um den see, einfach toll. kein mensch unterwegs. stille. totale stille. und kälte. und sonne. 2 stunden später erschöpft ins auto und nach bass harbor. mässiges städtchen - dafür haben sie was gutes gegen kälte und hunger. clam chowdaaaaaaaaaaaa! lecker. ein tolles zeug.
zurück ins hotel und fernseh gucken. noch ein wenig lesen im eigenen whirlpool. und nein, es ist kein stundenhotel. dann zu geddy’s lecker burger essen. und bier trinken. mir geht’s gut. ab ins bett. morgen fotografiere ich die ganze insel leer - a star is born.

homepage vom geddy’s

tag 4, 8.11. - fahrt nach bar harbor, mt. desert island, acadia national park

ganz früh morgens aufgestanden. gefrühstückt und mit einem liter kaffee im becher in der hotellobby diese seite hier etwas gefüllt. dann um halb 10 auf die strasse, wie immer bisher auf die 1 north. portland hinter sich lassen und weiter und weiter und weiter.
lange strasse, schön zu fahren. denke immer wieder an die time life “musik fuer die landstrasse” compilations a la „on the road again“ - passt hier wie die faust aufs auge. es zieht alles an einem vorbei und wird zunehmend einsamer. tiefenentspannung. mittags einen snack bei amato’s in rockland und dann den endspurt nach bar harbor.
schon die einfahrt nach mt. desert island ist viel versprechend. neu england wie auf postkarten. und kalt. check in im hotel. ein volltreffer wie ich heute weiss. ein wirklich tolles haus.
die ganze insel wehrt sich noch einmal gegen das wirkliche saisonende und alles hat einen verschlafenen und entspannten zug. sehr ruhig und entspannend. spaziergang durch bar harbor, abends muscheln und danach pasta mit lobster. der preis war unverschämt niedrig. off season, yeah baby!

morgen mt. cadillac, bass harbor und einen trail im national park.

homepage bar harbor inn

homepage acadia national park

tag 3, 7.11. - kennebunks, welsh, portland

und weiter geht die reise. früh aufstehen und ab ins auto. das continental breakfast war berauschend - nun ja. ein kurzer zwischenstop bei dunkin donuts behebt die gröbsten mängel. ich folge weiter der 1 north. die muss ich eigentlich auch nie wirklich verlassen – weise streckenplanung. solange der ozean rechts von mir ist kann ich beruhigt weiterfahren. die strecke ist schön und man kommt gut vorwärts. tagesziel soll portland sein. hier und da ein zwischenstop und ein kurzer gang ans meer und trotzdem kann ich gegen 14.00 im hotel in portland einchecken.
und es geht direkt in die stadt. diese erweist sich im kern schon sehr als recht europäisch. viel platz für fussgänger.



der hunger treib mich in einen lobster laden und nach einer runde clam chowdaaaaaa geht es allen wieder gut. glücklich weil satt geht es weiter in die stadt, weg vom hafen. besuch im portland museum of art - klein aber fein. als ich es wieder verlasse ist es dunkel. juchu. also noch ein warmes getraenk mit auf den weg und ab nach hause. schöner tag. abendessen gabs beim mexikaner meines vetrauens neben dem hotel.

portland museum of art

tag 2, 6.11. - the future president of our great country, please welcome: senator john edwards!

also hinein in die south church. viele fleissige helfer verteilen buttons und heftchen - wahlkampf wie aus büchern. tolle inszenierung. und vor allem wirklich interessierte menschen. es hat sich ziemlich herumgesprochen, dass ein deutscher da ist und alle fragen mich, wie es um die usa im ausland stehe. und alle sind sich einig: schlecht. bush hat alles in den abgrund gerissen. john edwards muss uns retten.



dann galt es platz zu nehmen und der parteitag en miniature nahm seinen lauf. und auf einmal war er da: der traum jeder amerikanischen schwiegermutter. sauber, strahlend, viel zu perfekt. aber sie lieben ihn. 20 minuten programmatischer rede folgt eine wirklich interessante fragestunde mit vielen einblicken in die amerikanische seele.
topthemen:
1. heathcare ( ich bin übrigens seit diesem tag offizieller “health care voter”. die junge dame hat nicht ganz verstanden, dass munich, germany, nicht in ihrem wahlbezirk liegt. sei es drum. alles für eine gute sache.)
2. krieg im irak (immer und immer wieder. alle wollen raus, bush bliebt drin. zumindest in dieser veranstaltung gab es nur vernuenftige ansichten zum thema.)
3. wirtschaft (korruption, die grossen gegen den aussterbenden mittelstand, alle gegen die kleinen, gewissenlose konzerne,...)
zugegebenermassen kein wirkliche überrascheng dabei. aber ein smartes kerlchen der john edwards. und ein profi. global warming bekämpft er auch noch nebenbei. meine stimer hat er - allein fuer den sauberen auftritt.
nachher war ich noch ein stueck pizza essen und habe leute aus der kirche wieder getroffen – so viele leute waren nicht mehr unterwegs. daher war die chance groß, dass ein großteil der menschen auch auf der veranstaltung war. es war ein ehepaar mit zwei kleinen kindern. sie schienen wirklich besorgt um die zukunft ihres landes und reichlich beschämt über ihren auftritt auf der bühne der weltpolitik. das lässt doch hoffen. we´ll see.

john edwards homepage

tag 2, 6.11. - gloucester, rockport, halibut state park und portsmouth

ein wenig gerädert von der anreise geht es weiter auf der 1 bzw. 1a richtung norden. gloucester ist der erste stop. hier trank george clooney in “der sturm” sein bierchen in der hafen spelunke. so did i. die stadt ist maechtig stolz darauf – also nicht auf mich, sonderon auf george clooney und seinen „perfect storm“. eine nette stadt mit rauhem charme. die vielen fischfabriken und der hafen schaffen besonders fürr die nase ein besonderes erlebnis. aber so soll es ja auch sein. hafenrundgang, einen abstecher in die stadt und weiter gehts auf die 1a north.



auf dem weg zum halibut state park nehme ich noch rockport mit. die stadt selber und der weg dorthin: new england wie gemalt und wie es sich ein jeder besucher vorstellt. es geht mir gut. das wetter schlägt allerdings ein wenig um und es beginnt ungemütlich zu nieseln. also weiter zum state park. dort den grossen trail gelaufen und ein wenig echte seeluft geatmet. sehr entspannend. danach ging es weiter richtung portsmouth, dem heutigen ziel.
portsmouth ist eine wirklich nette kleine stadt. nach dem check inn im motel rundgang durch die city mit wirklich netten geschäften und cafes. gucken, schauen, cafe trinken. ein runder abschluss.
doch eine sache macht den halt hier besonders. in new hampshire stehen wahlen an und somit stehen an jeder ecke freiwillige die ihren favoriten unterstützen. ich habe schon in gloucester stark mit mr. destino, dem hoffentlich zukuenftigen buergermeister der stadt sympatisiert nachdem ich bei einem cafe intensiv sein programm gelesen habe. ich in überzeugt: er ist der richtige mann für die stadt und wird die interessen er kleinen leute und fischer vetreten – keine frage. und bitte sehr: der mann heisst destino - ein klares zeichen.
doch zurück nach portsmouth. hier waren vor allen anderen die unterstützer von john edwards unterwegs, seines zeichens demokratischer anwärter auf das präsidentenamt der usa. und wie es der zufall so wollte war er an jenem abend zu einer rede und fragestunde in der stadt. ich wurde von allen herzlich eingeladen teilzunehmen. details dazu gesondert. es war wirklich spannend.

Mittwoch, 19. März 2008

tag 1, 5.11. - ankunft in boston, salem

morgens um 10:40 ging der flug nach paris, dort umsteigen richtung boston. alle flüge pünktlich, recht entspannte reise in gesellschaft netter franzoesischer stewardessen. dann passkontrolle am logan airport. eine merkwuerdige fragestunde: kennen sie jemanden in den usa? ja. besuchen sie sie? nein. nein? warum nicht? moegen die leute sie nicht? haben sie sich gestritten? und so weiter geht es dann noch eine viertelstunde. und das bei jedem einzelnen passagier aus einem jumbo jet. und nicht nur aus unserem. wunderbar. nach dem ok vom officer geht es erst einmal zu hertz. auch hier klappt alles reibungslos. nein danke, kein upgrade, kein gelaendewagen etc., danke. und da steht er: ein chevy coral - der stolz amerikanischer autobauer. in schneeweiss. stellt sich aber als vollkommen zweckdienlich heraus der weisse blitz. bequem, neu und auch ein paar ps unter der haube. abfahrt richtung 1 north.
es geht nach salem, hier soll die erste nacht verbracht werden. fahrt ist entspannt, keine 20 meilen. einchecken im clippership inn und ab in die stadt. hat leider wenig verhextes. und der flug tut sein übriges zur guten laune bei. salem pflegt sein mystery-image intensiv – es wirkt aber nicht wirklich. unternhemungslust wie weggehext. mittlerweile ist es stockdunkel und kalt. nach einem kleinen fettigen snack gehts um 20.00 uhr ins bett.